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Virtuelle Verbund-Systeme und Informations-Technologien für die touristische Erschließung von kulturellem Erbe

ViSIT nutzt den digitalen Strukturwandel für die touristische lnwertsetzung kulturellen Erbes: Mit der Veste Oberhaus (Passau) und der Festung Kufstein werden zwei Vertreter der Burgen, Schlösser und Residenzen des Inn-Salzach-Donau-Raumes mithilfe multimedialer Installationen und eines digitalen virtuellen Verbundsystems neu für den Tourismus erschlossen. Das Projekt macht die beiden Burganlagen als Zeugen einer gemeinsamen, grenzübergreifenden Geschichte für Besucher/innen auf innovative Weise erlebbar und erschließt so allen Standorten neue Publikumskreise.

Gemeinsamer Kulturraum Bayern und Tirol

Neben den baulichen Sehenswürdigkeiten bezieht das Projekt auch die musealen Sammlungen mit ein, welche bedeutende Referenzsammlungen des von Bayern, Österreich (Tirol) und den Fürst(erz-)bistümern Salzburg und Passau geprägten, kulturhistorisch zusammengehörigen Kulturraums sind. Die Museen arbeiten mit wissenschaftlichen Partnern der Bereiche Digital Humanities, Kunstgeschichte und Angewandte Informatik/Mathematik zusammen, um eine grenzübergreifende digitale Infrastruktur im Bereich der Kulturgutpräsentation und -Sicherung zu schaffen.

Multimediale (kultur)touristische Erlebnisstätten

Der historische Observations-/ Aussichtsturm der Veste Oberhaus und der Kaiser-/Fuchsturm der Festung Kufstein werden im Rahmen von ViSIT modellhaft zu multimedialen touristischen Erlebnisstätten ausgebaut. Sie werden so gestaltet, dass Besucher/innen standortübergreifende Informations- und lnteraktionsmöglichkeiten (semantische Querverweise, soziale Spiele) geboten werden. Dies lenkt Aufmerksamkeit und Interesse auch auf den jeweils andere Standort und macht ihn für einen potentiellen Besuch attraktiv. Auf ähnliche Weise werden von den als assoziierte Partner beteiligten Museen standortübergreifende Inhalte geschaffen, so dass ein Verbundsystem aufeinander bezogener Angebote als grenzüberschreitendes "Virtuelles Museum" entsteht. übertragbare Software-Frameworks und der Einsatz von "Best Practices" ermöglichen, den Verbund zukünftig zu erweitern.

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